Profil
 

Die Offenbacher Arbeitsgruppe Wildhof e.V. (OAW) ist ein vom Land Hessen anerkannter Suchthilfeträger und größter Träger der Suchthilfe für die Stadt und den Kreis Offenbach. Die Mitglieder des Vereins sind ausschließlich kommunale Gebietskörperschaften, dazu gehören alle Kommunen im Kreisgebiet Offenbach sowie die Stadt und der Kreis Offenbach.
Die OAW ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen und im Fachverband Drogen-und Suchthilfe e.V. (FDR).
Die Offenbacher Arbeitsgruppe Wildhof ist zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung und zertifiziert nach AZAV.    Zertifikat als PDF
Der Verein betreibt unter dem Namen Suchthilfezentrum Wildhof verschiedene Fachdienste mit den entsprechenden Einrichtungen, die inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte haben, wie zwei Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstellen mit ambulanter Therapiemöglichkeit, zwei Fachstellen für Suchtprävention, ein Krisenzentrum für Drogenabhängige mit intensiver Einzelfallhilfe, ein Arbeits- und Qualifizierungsprojekt und ein Projekt für Betreutes Wohnen.
Die Angebote des Suchthilfezentrums Wildhof richten sich an Personen mit substanzbezogenen Störungen von schädlichem Konsum bis zur Abhängigkeitserkrankung bei Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten sowie an Personen mit einer pathologischen Glücksspielsucht. Angehörige und Bezugspersonen können ebenfalls Beratung und Hilfen in Anspruch nehmen.
Für die Durchführung der ambulanten Rehabilitation bei Alkohol, Drogen und Medikamenten besteht seit 1997 die Anerkennung von DRV Bund und Hessen und der Spitzenverbände der deutschen Krankenkassen, für die ambulante Rehabilitation bei pathologischem Glücksspiel besteht die Anerkennung seit 2007/2008.
Für Betriebe und Organisationen werden Schulungen, Fortbildungen und Beratung zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung angeboten.
Die Beratungs- und Behandlungsangebote können wohnortnah für die Bürger/innen aus Stadt und Kreis Offenbach in den Standorten Offenbach und Dietzenbach wahrgenommen werden.


Die Finanzierung erfolgt über Kommunale Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge der Mitgliedskommunen, Mittel des europäischen Sozialfonds, Leistungsvereinbarungen mit anderen Kostenträgern, die Refinanzierung über eigene Projekte sowie über Bußgelder und Spenden.